Motiv: Internatsgebäude
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Klassenfahrt nach St. Andreasberg

Morgens um acht Uhr fuhren wir pünktlich von der Schule ab. Alle waren ein bisschen aufgeregt und freuten sich, dass es losging. Wir hatten Glück, denn die Fahrt verlief reibungslos und als wir – nach einer kurzen Pause zwischendurch – im Harz ankamen, war die Überraschung groß. Dort lag tatsächlich noch SCHNEE. Wir wurden von einer wunderweißen Winterlandschaft begrüßt, was die allgemeine Laune nach einer dreieinhalbstündigen Busfahrt deutlich anhob, vor allem die von Frau Rommelmann.

In der Mindener Hütte angekommen, bezogen wir zunächst einmal unsere Zimmer und dann gab es gegen 13.00 Uhr auch schon Mittagessen. Danach mussten wir das Wetter einfach ausnutzen, wir zogen uns warme Sachen und Schuhe an und los ging es in den Schnee. Ein langer Spaziergang über die Felder und durch den Wald endete im kleinen Örtchen Sankt Andreasberg, wo man sich nochmal mit Süßem und Kaffee versorgen konnte, dann erfolgte der Aufstieg hoch zur Hütte, der langsam an den Kräften einiger zerrte. Wieder angekommen legten wir uns trocken, denn aus Schnee wurde Regen und wir testeten die Halle und das Schwimmband. Am Abend gab es noch eine große Spielrunde, Herr deVink hatte so einiges dabei, und bald gingen alle Schlafen.

Der nächste Tag begann mit Frühstück um acht Uhr. Der Schnee war weg, der Regen hatte seinen Platz eingenommen. Aber egal, wir machten uns auf zum Bus und fuhren zur Grube Samson, die ist Untertage, so war uns das Wetter schnurz. Hier gab es eine Führung und einen Weg durch den Stollen. Der Ausgang befand sich direkt gegenüber vom Naturparkhaus, dies wurde sogleich mit besucht. Dann ging es wieder bergauf Richtung Örtchen, hier hüpften die Schüler schnell in den Bus und fuhren wieder zur Hütte. Der Nachmittag wurde frei gestaltet, wieder gingen einige in die Halle, andere in das Schwimmbad und wieder andere suchten verzweifelt den besten W-Lan-Spot. Nach dem Abendbrot konnte man wieder in den Spieleraum oder auch in den Kinoraum, wo es eine spannende Vorführung gab. Alsbald gingen dann auch wieder alle schlafen. Der nächste Tag sollte anstrengend werden.

Gesagt, getan. Nach dem Frühstück um acht Uhr machten sich alle abmarschbereit und los ging es nach Braunlage. Wir fuhren mit dem Bus und kamen pünktlich an der Eishalle an. Schnell wurden Schlittschuhe und Helme ausgeliehen und wir wagten uns auf das Eis. Für einige war das gar kein Problem, andere brauchten ein bisschen Erinnerung und wieder andere waren das erste Mal auf dem Eis. Aber wir hatten – neben kleinen Verletzungen – viel Spaß. In der Stadt konnte man sich dann etwas zu Essen genehmigen, denn als wir wieder zuhause waren, ging es direkt los mit der GPS-Schnitzeljagd. Hier präsentierte sich der Harz nochmal in vollem Sonnenschein und ermöglichte uns eine spannende Tour durch die Natur. Die GPS-Jagd machte – trotz mancher Umwege – viel Spaß und war voller Abenteuer. Erschöpft aber glücklich kamen alle wieder zuhause an – einige schneller, andere nicht so schnell. Am Abend gab es dann noch die große Disko – hier wurde viel getanzt und noch mehr Fotos wurden gemacht.

Am letzten Tag bezogen wir die Betten ab – groß aufräumen mussten wir nicht, das hatten wir Donnerstag schon erledigt und so konnten wir, sobald der Bus da war, alles einräumen und wieder nach Hause fahren. Obwohl einige gern geblieben wären.

Das war unsere Klassenfahrt in die Mindener Hütte.